Es gibt viele Dinge, die unseren Alltag beeinflussen. Was aber wenn diese Dinge nicht mehr so sind, wie sie es einmal waren oder sein sollten. Ein Gedankenspiel:

… Facebook ist tot:

Weniger Kontakt zu Freunden! Keine News-Streams! Keine Datenschutzprobleme! Weniger Unterhaltung! Das wären wohl die schlimmsten Szenarien für die privaten Nutzer des bekanntesten sozialen Netzwerks. Doch vor allem Unternehmen hätten bei einem Untergang von Facebook ein großes (Kommunikations-)Problem, denn für viele ist das soziale Medium zu einer überlebenswichtige Empfehlungs- und Verkaufsplattform avanciert. Doch wie geht Marketing dann ohne Fanpage? Ohne Fans keine Viralität! Oder doch?

… Google sagt uns das was wir lesen sollen:

Zugegeben: Kein wirklicher Zukunftsgedanke, denn wir wissen um die Macht von Google, auch wenn wir sie wohl oft verkennen (wollen). Was aber, wenn sich das Such- bzw. Resultatverhalten künftig verändert? Wenn wir nur mehr jene Informationen erhalten, die uns die Suchmaschinen als die richtigen darstellen – auch wenn sie völlig falsch sind. Was, wenn dadurch Botschaften gar nicht auffindbar werden? Sind sie dann überhaupt existent? Gibt es dann überhaupt noch Lügen? Oder nur mehr eine „Wahrheit“?

… Wir sind nicht mehr 24/7 erreichbar:

Auf ein Extrem folgt das nächste: Jahrelang waren wir 24 Stunden am Tag erreichbar – haben E-Mails abgerufen, uns per soziale Medien unterhalten, der Laptop oder das Tablet waren neben dem Smartphone ständige Wegbegleiter. Selbst das Urlaubsdomizil musste neben dem gewünschten Komfort natürlich auch eine W-LAN-Verbindung aufweisen. Man ist ja schließlich unabkömmlich. Viele haben es aber schon erkannt: Immer erreichbar zu sein macht nicht glücklich – aktive Freizeitgestaltung, nur mit der Familie oder mit Freunden und ohne Arbeit kommt wieder in Mode. Was aber wird sich dadurch verändern, außer, dass die Lebensqualität steigt?

Es sind nur meine Gedanken… Was sind Ihre?