Smartphones sind aus unserem täglichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Telefonieren ist teilweise nur mehr Nebensache. Das Surfen im Netz, das Benutzen hilfreicher Apps oder der Austausch via Social Networks stehen im Vordergrund. Das Linzer Marketing- und Kommunikationsunternehmen Ceena beschäftigt sich nun mit einer revolutionären Technologie – sogenannter Beacons – die den Informationsaustausch via Bluetooth ermöglicht und den Smartphone-Besitzern beim Shopping, beim Besuch von Museen oder beim Sightseeing hilfreichen Service bieten soll.

Smartphone + Beacons = perfekte Ergänzung

Ob beim Weg in die Arbeit, beim Einkaufen, vor dem Fernseher oder beim Sport – das Smartphone hat sich in den vergangenen Jahren zu einem ständigen Begleiter entwickelt. „Das Smartphone hat das klassische Handy in seiner eigentlichen Kernfunktion, dem Telefonieren, abgelöst. Mails abrufen, seinen Status öffentlich teilen, mit Freunden chatten, spielen oder Informationen abrufen sind die häufigsten Aktivitäten, die mit den mobilen Endgeräten durchgeführt werden. Das Potenzial der Smartphones ist aber noch lange nicht ausgeschöpft“, so Stefan Neubauer, Geschäftsführer des Linzer Marketing- und Kommunikationsunternehmens Ceena.

Zusätzlicher Service via Bluetooth

Seit einigen Monaten beschäftigt sich das Team des Linzer Unternehmens mit einer völlig neuen Kommunikationstechnologie. Mittels sogenannter Beacons, einer etwa Lichtschalter großen Hardware, ist es nun möglich, Botschaften via Bluetooth auf Smartphones zu senden: „Diese Beacons haben eine Reichweite von bis zu 50 Metern. Tritt ein Smartphone-Besitzer in das Sendegebiet ein, so löst dies auf dem Smartphone eine Aktion aus. Das kann sein ein einfacher Text, wie beispielsweise aktuelle Angebote eines Shops, oder ein Erklärungsvideo, das beim Besuch eines Museums angezeigt. Natürlich können auch zusätzliche Informationen zu einer Sehenswürdigkeit auf dem Display erscheinen. Der User benötigt nur eine entsprechende App und muss Bluetooth aktivieren“, erklärt Entwicklerin Sarah Steininger.

User entscheidet selbst, welche Informationen angezeigt werden

Noch ist diese Technologie in Oberösterreich weitestgehend unbekannt. „Viele deutsche Start-Ups beschäftigen sich bereits damit. In den USA und Australien setzen viele Unternehmen und Organisationen auf diese Technologie und lösten dadurch bei Smartphone-Besitzern einen regelrechten Boom für diesen Service aus. Ob beim Shopping, beim Rundgang durch ein Museum oder beim Erkunden einer Stadt – durch diese Technologie werden diese Dinge zum multimedialen Erlebnis. Das Schöne dabei ist, dass der Nutzer selbst entscheidet, ob er diesen Service in Anspruch nimmt, oder nicht“, so Neubauer.

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